Preisträger des Right Livelihood Award 2018 bekanntgegeben

Stockholm, 24. September 2018

Die Preisträger des diesjährigen Right Livelihood Award, der auch als „Alternativer Nobelpreis” bekannt ist, wurden heute in Stockholm, Schweden, bekannt gegeben.

Der nicht dotierte Ehrenpreis 2018 geht an Thelma Aldana (Guatemala) und Iván Velásquez (Kolumbien), Vorkämpfer gegen Korruption, „für ihre wegweisende Arbeit zur Aufdeckung von Machtmissbrauch und Verfolgung von Korruption und für die Wiederherstellung von Vertrauen in öffentliche Institutionen.”

Thelma Aldana kommentierte: „Der Right Livelihood Award ist eine Anerkennung des Kampfes der Bevölkerung Guatemalas gegen die Korruption. Wir haben gezeigt, dass es möglich ist, diese kriminellen Aktivitäten zu bekämpfen. Der Aufbau einer echten Demokratie in Guatemala erfordert ein unabhängiges und starkes Rechtssystem.”

Iván Velásquez kommentierte: „Dieser Preis kommt zu einem besonders dramatischen Zeitpunkt im Kampf gegen Straflosigkeit und Korruption. Er ist sehr wichtig, denn er wird die Aufmerksamkeit der Welt auf Guatemala richten und hoffentlich auch internationale Solidarität mit jenen bringen, die sich für Veränderungen im Land einsetzen.”

Das Preisgeld in Höhe von drei Millionen Schwedischen Kronen (ca. 290.000 EUR) verteilt sich auf drei Preise:

Die Menschenrechtler Abdullah al-Hamid, Mohammad Fahad al-Qahtani und Waleed Abu al-Khair (Saudi-Arabien) werden von der Jury geehrt „für ihren visionären und mutigen Einsatz, geleitet von universellen Menschenrechtsprinzipien, das totalitäre politische System in Saudi-Arabien zu reformieren.” Es ist das erste Mal, dass der Right Livelihood Award an Preisträger aus Saudi-Arabien geht.

Die saudischen Preisträger, die sich einen Award teilen, befinden sich derzeit alle im Gefängnis. Im Jahr 2013 wurden al-Hamid und al-Qahtani wegen „Anstiftung zur Unruhe durch den Aufruf zu Demonstrationen” und „Bildung einer nicht lizenzierten Organisation” zu elf und zehn Jahren Haft verurteilt. Abu al-Khair wurde 2014 zu 15 Jahren Haft verurteilt, unter anderem wegen „Ungehorsam gegenüber dem Herrscher” und „Schädigung des Ansehens des Staates durch Kommunikation mit internationalen Organisationen”.

Der Bauer Yacouba Sawadogo (Burkina Faso) erhält den Preis „für die Verwandlung von unfruchtbarem Land in lebendigen Wald und für die Weiterentwicklung von lokalem und indigenem Wissen zur Regeneration des Bodens.”

Sawadogo kommentierte: „Ich fühle mich sehr geehrt, den Right Livelihood Award zu erhalten. Er wird es mir ermöglichen, meine Bemühungen zum Schutz des Waldes und der Tierwelt fortzusetzen. Ich hoffe, dass die Auszeichnung mit diesem Preis viele Menschen zur Regeneration ihres Landes ermutigen wird, zum Wohle der Natur, lokaler Gemeinschaften und zukünftiger Generationen.”

Der australische Agrarwissenschaftler Tony Rinaudo erhält den Preis „für den praktischen Beweis, wie Trockengebiete in großem Umfang und mit minimalen Kosten begrünt werden können, zur Verbesserung der Lebensgrundlage von Millionen von Menschen.”

Rinaudo kommentierte: „Die Auszeichnung mit dem Right Livelihood Award ist eine große Ehre und ich bin sehr berührt. Diese einfache, kostengünstige und schnelle Aufforstungsmethode hat einen erheblichen Einfluss auf das Leben von Millionen von Menschen. Und trotzdem ist sie auf globalem Niveau noch immer Regierungen, Gebern und auch den Menschen, die sie am meisten benötigen, zu wenig bekannt. Es ist meine Hoffnung, dass die Aufmerksamkeit durch diesen Preis die weltweite Verbreitung der Methode exponentiell beschleunigen wird.”

Die Bekanntgabe erfolgte im Internationalen Pressezentrum des schwedischen Außenministeriums durch Ole von Uexküll, Geschäftsführer der Right Livelihood Award Stiftung, und Amelie von Zweigbergk, Vorstand und Jury-Mitglied der Stiftung. Die Entscheidung wurde von einer internationalen Jury getroffen, welche die Preisträger aus 107 Nominierungen aus 50 Ländern auswählte.

Ole von Uexküll kommentiert: „Die bahnbrechende Arbeit der Preisträger für Transparenz, Demokratie und dieRegeneration unfruchtbaren Landes gibt enormeHoffnung und verdient höchste internationale Aufmerksamkeit. In einer Zeit alarmierender Umweltzerstörung und dem Versagen politischer Führung zeigen unsere Preisträger einen Weg in eine andere Zukunft.”

Das Preisgeld für die drei dotierten Preise beträgt jeweils 1 Million SEK (96.000 EUR). Das Geld wird zur Unterstützung der erfolgreichen Arbeit der Preisträger eingesetzt, es ist nicht für den persönlichen Gebrauch bestimmt.

Die Preisverleihung findet am 23. November in Stockholm statt, gefolgt von einer öffentlichen Veranstaltung und hochrangigen Treffen in Genf. Danach wird Tony Rinaudo am 28. November die traditionelle Right Livelihood Lecture an der Universität Zürich halten. Thelma Aldana und Iván Velásquez sind am 27. November im Deutschen Bundestag und am 28. November bei den Nordischen Botschaften in Berlin zu Gast.

Kontakt

Für weitere Informationen und für Interviews mit den Preisträgern kontaktieren Sie bitte: Deutschsprachige Medien: Holger Michel, Mobil: +49 (0) 178 6623 679, E-Mail:

presse@rightlivelihood.org

Internationale und schwedische Medien: Johannes Mosskin, Direktor für Kommunikation, Mobil: +46 (0) 70 43 71 148, E-Mail: johannes@rightlivelihood.org

Spanischsprachige Medien: Nayla Azzinnari, Mobil: +54 9 11 5460 9860, E-Mail:

nayla@rightlivelihood.org

Weitere Details zu den Preisträgern, hochauflösende Fotos und Videos finden Sie unter:

rightlivelihoodaward.org/2018

Über die Preisträger

Thelma Aldana & Iván Velásquez

Thelma Aldana (Guatemala) und Iván Velásquez (Kolumbien) haben gemeinsam eine der erfolgreichsten Anti-Korruptions-Einsätze der Welt geleitet. Seit 2014 bzw. 2013 standen Aldana und Velásquez der Staatsanwaltschaft Guatemalas bzw. der Internationalen Kommission gegen Straffreiheit in Guatemala vor. Diese unabhängige Kommission (Comisión Internacional contra la Impunidad en Guatemala, CICIG) wurde 2006 durch ein Abkommen zwischen der Regierung Guatemalas und den Vereinten Nationen eingerichtet. Als Chefs der Staatsanwaltschaft und der CICIG haben Aldana und Velásquez den Kampf gegen tief verwurzelte kriminelle Netzwerke und Korruption angeführt, die Guatemala seit Jahrzehnten plagten.

In einem Land, das unter den Auswirkungen von 36 Jahren innerer Konflikte leidet, haben Aldana und Velásquez ein historisch einzigartiges Modell gemeinsamer internationaler und nationaler Strafverfolgung umgesetzt, das als Vorbild für andere Länder mit ähnlichen Problemen dient. Die Zusammenarbeit der von ihnen geleiteten Institutionen hat zu mehreren aufsehenerregenden und sensiblen strafrechtlichen Ermittlungen geführt, insbesondere im Korruptionsfall La Línea, der 60 Strafverfolgungsmaßnahmen zur Folge hatte, darunter die Verhaftung des damaligen Präsidenten Otto Pérez Molina und seiner Vizepräsidentin Roxanna Baldetti.

Aldana und Velásquez haben eine zentrale Rolle bei der Gestaltung dieser entscheidenden Ära in der Geschichte Guatemalas gespielt und mit ihrer mutigen Arbeit das Vertrauen in öffentliche Institutionen wiederhergestellt. So gelang es ihnen, mehr als 60 kriminelle Strukturen zu identifizieren, mehr als 310 Verurteilungen zu erwirken und 34 Gesetzesreformen auf den Weg zu bringen. Für ihren Einsatz sahen sie sich anhaltendem Widerstand und großen persönlichen Risiken ausgesetzt.

Seit Beendigung ihrer vierjährigen Amtszeit als Generalstaatsanwältin im Mai 2018 lebt Aldana aus Sicherheitsgründen außerhalb von Guatemala. Während Velásquez‘ Mandat als CICIG-Kommissar bis September 2019 läuft, verbot ihm Präsident Jimmy Morales am 4. September die Einreise und drängte den UN-Generalsekretär, neue Kandidaten für die Position vorzuschlagen. Aktuell haben das Verfassungsgericht Guatemalas und die UNO Velásquez als Leiter der CICIG ihre Unterstützung ausgesprochen, und zehntausende guatemaltekische Bürger protestieren gegen den Versuch seiner Absetzung.

Ole von Uexküll kommentiert: „Die von Aldana und Velásquez geleitete Arbeit ist ein einzigartiges Modell einer effektiven Zusammenarbeit zwischen der UNO und einer nationalen Regierung für bessere Regierungsführung. Wir fordern Präsident Jimmy Morales auf, diese guatemaltekische Erfolgsgeschichte nicht zu beenden.”

Abdullah al-Hamid, Mohammad Fahad al-Qahtani and Waleed Abu al- Khair

Abdullah al-Hamid, Mohammad Fahad al-Qahtani und Waleed Abu al-Khair sind drei der prominentesten Menschenrechtler Saudi-Arabiens. Sie arbeiten standhaft und mutig für politischen Wandel in einem Land, in dem die königliche Familie im Bunde mit ultra-konservativen, wahhabitischen Klerikern ein streng kontrolliertes Machtmonopol aufrechterhält.

Die drei Preisträger arbeiten dafür, dieses totalitäre System mit friedlichen Methoden zu reformieren. Sie fordern universelle Menschenrechte sowie die Errichtung einer konstitutionellen Monarchie. Sie rufen zu Gewaltenteilung auf und stehen für die Gleichheit aller ein, einschließlich der Abschaffung der männlichen Vormundschaft, die den Frauen ihre grundlegendsten Rechte nimmt. Als Folge ihres mutigen Kampfes für eine pluralistischere und demokratischere Gesellschaft wurden die drei Männer zu 10 bis 15 Jahren Haft verurteilt. Sie alle befinden sich derzeit im Gefängnis.

Al-Hamid und al-Qahtani sind Akademiker und Mitbegründer einer der wenigen saudischen Menschenrechtsorganisationen, der Saudi Civil and Political Rights Association (ACPRA), die gegenwärtig im Land verboten ist. Abu al-Khair ist vor allem für die juristische Verteidigung prominenter saudischer Aktivisten wie Raif Badawi, sowie für die Gründung einer weiteren, inzwischen verbotenen, Menschenrechtsorganisation unter dem Namen Monitor of Human Rights in Saudi Arabia (MHRSA) bekannt.

Ihr visionärer und integrativer Ansatz zur Gestaltung einer positiven Zukunft für ihr Land war und ist für viele Menschen in Saudi-Arabien und der gesamten Golfregion eine große Quelle der Hoffnung und Inspiration.

Ole von Uexküll kommentiert: „Es ist beschämend zu sehen, dass sich selbst demokratisch gewählte Politiker anderer Länder an die Seite der repressiven saudischen Herrscherfamilie stellen, anstatt die mutigen Reformer zu unterstützen, die für Demokratie und Gleichheit in Saudi-Arabien einstehen. Al-Hamid, al-Qahtani und Abu al-Khair sind eine wichtige Quelle der Hoffnung, nicht nur für die Menschen in Saudi-Arabien und der Golfregion, sondern für alle, die an die Prinzipien der Menschlichkeit glauben.”

Yacouba Sawadogo

Yacouba Sawadogo ist bekannt als „der Mann, der die Wüste aufhielt”. Um 1980 begann er in einer Phase schwerer Dürre, einen Wald auf kargem und brachliegendem Land zu pflanzen. Heute ist daraus mit 60 Arten von Bäumen und Sträuchern der wohl vielfältigste Wald geworden, der von einem Landwirt in der Sahelzone bewirtschaftet wird.

Der bemerkenswerte Erfolg Sawadogos basiert auf dem Experimentieren mit traditionellen Pflanzgruben (in der lokalen Sprache „Zaï“ genannt) für die Zurückhaltung von Biomasse, Wasser und Bodenkrumen. Er hat diese Technik im Laufe der Jahre erfolgreich weiterentwickelt und dadurch seine Ernteerträge stetig gesteigert und seinen Wald auf die heutige Größe von 40 Hektar ausgedehnt. Obwohl Sawadogo anfänglich von vielen Nachbarn Ablehnung erfuhr – er wurde als „Wahnsinniger“ bezeichnet und musste miterleben, wie sein Wald in Brand gesetzt wurde – kam ein Aufgeben für ihn nicht in Frage. Mit der Zeit bewunderten immer mehr Menschen seine Arbeit.

Sawadogo war immer bestrebt, sein Wissen zu teilen, und hat Tausende von Besuchern aus der Region und darüber hinaus empfangen. Er bietet Schulungen für Bauern an und versetzt diese damit in die Lage, ihr Land ähnlich erfolgreich zu bewirtschaften. So wurden alleine in Burkina Faso und Niger zehntausende Hektar stark degradierter Flächen wieder fruchtbar gemacht.

Diejenigen, die Sawadogos Techniken anwenden, können ihre Ernährungssituation oft entscheidend verbessern. Denn Zaïs tragen dazu bei, Regenwasser zu speichern und die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern. So können Landwirte auch in Dürrejahren Getreide anbauen. Bäume, die zusammen mit den Feldfrüchten gepflanzt werden, verbessern den Boden, produzieren Viehfutter und geben weitere Einkommensmöglichkeiten, z.B. durch Bienenzucht. Das hilft Landwirten, sich an den Klimawandel anzupassen, die ländliche Armut zu verringern und lokalen Konflikten um Wasser und Ressourcen entgegenzuwirken. Zusammen mit anderen landwirtschaftlichen Regenerationstechniken kann Zaï zu einem wichtigen Instrument gegen unfreiwillige Migration und für die Sicherung von Frieden werden.

Ole von Uexküll kommentiert: „Yacouba Sawadogo schwor, die Wüste aufzuhalten – und er hat es geschafft. Wenn lokale Gemeinschaften und internationale Experten bereit sind, von seiner Weisheit zu lernen, wird es möglich sein, große Gebiete unfruchtbaren Landes zu regenerieren, unfreiwillige Migration zu reduzieren und Frieden in der Sahelzone zu schaffen.”

Tony Rinaudo

Der australische Agrarwissenschaftler Tony Rinaudo gilt als “der Waldmacher”. Als Entwicklungshelfer im Niger entdeckte er in den frühen 80er Jahren eine Lösung für die extreme Entwaldung und Wüstenbildung in der Sahelzone. Inzwischen hat sich diese Methode weltweit verbreitet.

Die Grundidee von Rinaudos Methode liegt darin, Bäume aus bestehenden, oft noch intakten Wurzelsystemen heranzuziehen. Wenn Landwirte die vorhandene lokale Vegetation mit einfachen Methoden pflegen und schützen anstatt sie zu entfernen, wachsen daraus neue Wälder heran.

Durch Rinaudos Methode zur natürlichen Regeneration („farmer-managed natural regeneration“, FMNR) wurden alleine in Niger rund 50.000 km2 Land mit über 200 Millionen neuen Bäumen wieder fruchtbar gemacht. Die Methode hat weltweit das Potenzial, erodierte Trockengebiete mit einer Gesamtfläche von der Größe Indiens zu regenerieren.

Was Rinaudo geschaffen hat, ist viel mehr als nur eine landwirtschaftliche Technik. Er hat eine Bewegung von Landwirten inspiriert, die die Sahelzone neu begrünen.

Ole von Uexküll kommentiert: „Rinaudo bietet eine praktische Lösung gegen Wüstenbildung, Hunger und Verzweiflung. Wenn die politischen Entscheidungsträger den von Landwirten gesteuerten Ansatz der natürlichen Regeneration unterstützen, können unfruchtbare Trocken- gebiete mit einer Gesamtfläche von der Größe Indiens begrünt werden.”

Über die Right Livelihood Award Stiftung

Die Right Livelihood Award Stiftung wurde 1980 gegründet und hat ihren Sitz in Stockholm. Die Stiftung ehrt und unterstützt mutige Menschen und Organisationen, die visionäre und beispielhafte Lösungen für die Ursachen globaler Probleme anbieten. Neben der jährlichen Auszeichnung unterstützt die Right Livelihood Award Stiftung die Arbeit ihrer Preisträger – insbesondere derjenigen, die aufgrund ihrer Tätigkeit in Gefahr sind. Die Stiftung genießt Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und verfügt über ein Vertretungsbüro in Genf.

Der Right Livelihood Award wird jährlich an vier Preisträgerinnen und Preisträger vergeben. Anders als die meisten anderen internationalen Preise hat der Right Livelihood Award keine Kategorien. Denn oft sind es gerade jene neuen, übergreifenden Wege und Lösungsansätze, welche sich nicht auf einzelne Kategorien beschränken lassen, die den Problemen unserer Zeit am besten gerecht werden. Insgesamt gibt es jetzt 174 Preisträger aus 70 Ländern.

Über den Auswahlprozess

Jede Person kann Kandidaten vorschlagen, die für den Right Livelihood Award in Frage kommen. Nach sorgfältiger und gründlicher Untersuchung durch das Research-Team der Stiftung werden dem Stiftungsvorstand und einer internationalen Jury Berichte über die aktuellen Vorschläge vorgelegt. Die Jury entscheidet bei einer Tagung im September über die Preisträger des Jahres.

Media contacts

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