Wer wir sind

Yetnebersh Nigussie, Preisträgerin 2017, übergibt den Preis an Aminatou Haidar bei der Preisverleihung 2019, Foto: Stina Stjernkvist.
Preisträgerin Kasha Jacqueline Nabagesera, Preisträgerin 2015, erhält die Auszeichnung im schwedischen Parlament: Foto: Right Livelihood.

Right Livelihood steht für eine couragierte Gemeinschaft, die gesellschaftlichen Wandel anstößt und vorantreibt.

Seit über 40 Jahren setzen wir uns für Frieden, Nachhaltigkeit und eine gerechte Welt für alle ein. Jedes Jahr ehren wir mutige Visionär*innen mit dem Right Livelihood Award. Wir erhöhen ihre Sichtbarkeit, stärken ihre Arbeit und fördern damit langfristige gesellschaftliche Veränderungen. 194 Preisträger*innen aus 76 Ländern haben die Auszeichnung bisher erhalten.

Der Right Livelihood Award wurde 1980 ins Leben gerufen, nachdem die Nobelstiftung den Vorschlag abgelehnt hatte, auch Persönlichkeiten oder Organisationen zu würdigen, die in den Bereichen Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit Außerordentliches leisten. Insbesondere Changemaker aus dem Globalen Süden sollten mit dem Preis größere Aufmerksamkeit erhalten.

Wir sind davon überzeugt: Eine bessere Zukunft für alle kann es nur geben, wenn wir vielfältige Lösungsansätze zusammenbringen. Wir begleiten unsere Preisträger*innen ein Leben lang, vernetzen sie untereinander sowie mit anderen wichtigen Akteur*innen weltweit – und sind an ihrer Seite, wenn sie Schutz brauchen. So ist unter dem Dach von Right Livelihood eine einmalige globale Gemeinschaft inspirierender Changemaker entstanden.

1979

Jakob von Uexküll wendet sich mit einem Angebot zwei neue Nobelpreise zu finanzieren an die Nobelstiftung. Als diese sein Angebot ablehnt, beschließt er, den Right Livelihood Award zu gründen.

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1980

Der Right Livelihood Award wird zum ersten Mal in Stockholm verliehen.

1982

Das erste Logo des Right Livelihood Award wird von Gro Isali Faye Stjerneham erstellt.

1985

Der Right Livelihood Award wird zum ersten Mal im schwedischen Parlament verliehen.

1987

Unser erstes Büro befindet sich an der School of Peace Studies an der Universität Bradford in England. Paul Ekins wird Geschäftsführer.

1989

Die Stiftung zur Verleihung des Preises wird in Schweden gegründet.

1990

Die Mehrheit der damals 45 Preisträger*innen nimmt an der Konferenz zum 10-jährigen Jubiläum in der Nähe von Genua in Italien teil. Sie diskutieren u.a. die ökologische Regeneration sowie Frieden und Abrüstung.

1991

Das Büro der Right Livelihood Foundation zieht nach Schweden um und unsere ersten Vollzeitmitarbeiter*innen werden eingestellt.

1995

Rund 30 Preisträger*innen nehmen an der Konferenz zum 15-jährigen Jubiläum unter dem Leitthema „New Alliances – New Paths to Development“ in Köln, Deutschland, teil.

1999

Im Rahmen der Konferenz zum 20-jährigen Jubiläum in Salzburg, Österreich, kommen 58 Preisträger*innen zusammen. Sie diskutieren, wie sie ihre Zusammenarbeit in Zukunft gemeinsam stärken können und erarbeiten dazu einen Bericht.

2003

Die Gesamtzahl der Preisträger*innen erreicht 100.

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2005

An der Konferenz zum 25-jährigen Jubiläum in Salzburg, Österreich, nehmen rund 60 Preisträger*innen teil. Auf der Tagung entstehen 20 Petitionen zu verschiedenen Themen.

2006

Ole von Uexküll wird geschäftsführender Direktor der Stiftung.

2007

Die Right Livelihood Award Foundation Switzerland wird gegründet.

2008

Die erste Right Livelihood-Vorlesung wird an der Universität Zürich gehalten. Seitdem ist daraus eine jährliche Veranstaltung geworden.

2009

Added: Das Right Livelihood College wurde auf Initiative von Anwar Fazal, dem Preisträger von 1982, gegründet.

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2010

Über 70 Preisträger*innen nehmen an der Konferenz zum 30-jährigen Jubiläum in Bonn teil, die unter dem Motto „Reclaiming our Future“ steht.

2011

Um bedrohten Preisträger*innen beizustehen, wird unser Schutzprogramm eingerichtet.

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2013

Unsere erste Regionalkonferenz findet in Bogota, Kolumbien, für Preisträger*innen aus Lateinamerika und der Karibik statt. In den darauffolgenden fünf Jahren werden weitere Regionalkonferenzen in Kairo, Mumbai, Genf und Santa Cruz, Kalifornien, veranstaltet.

2015

Jakob von Uexküll scheidet aus dem Vorstand aus.

2015

Unser Genfer Büro wird eingerichtet.

2015

Unser Stockholmer Büro zieht in das Right Livelihood House in Gamla Enskede.

2016

Die Preisverleihung wird in das Stockholmer Vasa Museum verlegt, wo die Veranstaltung die nächsten drei Jahre stattfindet.

2018

Der Stiftung wird der beratende Status bei den Vereinten Nationen verliehen. Dies ermöglicht es uns, vor der UNO für die Preisträger*innen und ihre Anliegen einzutreten.

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2019

Der 40. Right Livelihood Award wird im Rahmen einer groß angelegten Festveranstaltung im Stockholmer Cirkus verliehen.

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2020

Unser 40-jähriges Bestehen feiern wir in Bangkok mit einer Konferenz zum Thema „Education for Right Livelihood to Inspire Change“.

2020

Die Preisverleihung findet virtuell statt: Unsere Veranstaltung 2020 wird aufgrund der Covid-19-Pandemie komplett für ein Online-Publikum produziert.